Sind Kromis temperamentvoll?

Und wie!

So süß Kromis auch sind - als reine Schoßhunde eignen sie sich überhaupt nicht! Kromis sind sehr lebhaft, die auch entsprechend gefordert werden wollen.

 

Ich nenne Kabou und Cataleya auch gerne mal liebevoll Flummi, wenn sie ihre eingebauten Sprungfedern benutzen und aus dem Stand mal eben bis auf Schulterhöhe springen. Auch sonst drücken Kromis ihre Freude stets mit Herum- oder Anspringen aus. Und natürlich mit dem Kromi-typischen Grinsen oder Lachen.

 

Kromis toben für ihr Leben gern herum. Ist gerade kein anderer Hund verfügbar, mit dem sie sich austoben können, muss schon mal der Mensch herhalten: Dann wird auf dem Sofa oder dem Boden gerangelt, an mir geknabbert, auf mich raufgeklettert, durch mein Gesicht geleckt, an den Haaren gezogen, unter den Pullover geschaut,...

 

Mit anderen Hunden toben, ist nur noch dann noch viel schöner, wenn es Kumpelhunde sind. Am besten draußen. Meine beiden rangeln sehr gerne; zum Beispiel um einen Stock oder aber auch einfach nur so. Cataleya rast auch gern mal mit anderen Hunden um die Wette. Früher machte Kabou das auch gern. Heute nicht mehr. Heute rennt er lieber hin und stoppt den anderen Hund.

... mein kleiner Kontrolletti... 

 

Beim Toben und Spielen geht mit Kabou und Cataleya das Temperament gerne mal so richtig durch: Dann überdrehen sie total, springen herum, kläffen wie angestochen, knurren und grunzen dabei,... Wer das nicht kennt, könnte meinen, es handele sich um einen Kampf statt um Spiel. Das ist aber eine komplette Fehleinschätzung: Je mehr Geräusche sie von sich geben, desto besser gefällt es ihnen! In dieser aufgeputschten Situation sind weder Cataleya noch Kabou wirklich leicht zu beruhigen oder zum Spielabbruch zu bewegen. Da muss ich sie schon mal zur Ruhe zwingen, bevor die Stimmung doch noch kippt.

 

Kromis brauchen regelmäßigen Auslauf. Mit meinen beiden bin ich mindestens dreimal täglich draußen. Insgesamt kommen wir so auf drei Stunden Frischluft am Tag; oftmals auch auf mehr. Wenn das Wetter mitspielt, sind wir gerne mit dem Fahrrad unterwegs, denn traben oder laufen finden beide viel besser als mein langsames Fußgänger-Schneckentempo. Allein wenn ich das Fahrrad hervor hole, haben sie bereits ein dickes Kromi-Lachen im Gesicht und springen voller Vorfreude um mich herum.

 

Neue Gegenden erkunden, ist auch immer großartig. Immer nur die gleiche Gassirunde ist nichts für Kromis; das langweilt sie und sie überlegen sich irgendeinen Blödsinn. Ich versuche, mindestens einen Spaziergang nicht direkt an unserem Haus zu beginnen, sondern irgendwo, wo wir nicht jeden Tag sind.

 

Bin ich mal mal krank, geben sich die beiden ausnahmsweise auch mal mit weniger Auslauf oder dem Garten zufrieden. Allerdings drehen sie dann drinnen deutlich mehr auf und rangeln ohne Ende oder jagen sich gegenseitig durch Haus und Garten.

 

Sind Kromis angemessen ausgelastet, passen sich ihren Familien perfekt an. Dann sind sie in der Wohnung ruhig und ausgeglichen, schlafen auf ihrem Platz oder beobachten alles ganz genau. Sie nerven nicht und drängeln sich auch nicht in den Vordergrund. Merken sie aber, jetzt passiert etwas, das auch den Hund betrifft, dann sind sie sofort voll da.

 

Viele bezeichnen den Kromfohrländer als lustigen Clown oder Kasper. Das unterschreibe ich sofort! Kromis sind lustige Wirbelwinde. Sie haben Spaß beim Spielen und Toben, sind stets freundliche Gesellen und machen alles mit Begeisterung mit. Springen und Hüpfen sind ein Erbe der Foxterrier. Das setzt sich immer wieder durch. Aber das kann man ja gut zur Beschäftigung nutzen.