Verhalten sich Kromis territorial?

Jupp - da kommt durchaus der Terrier im Kromi durch.

Fast alle Kromfohrländer sind wachsam. Manche bellen sehr dezent, andere melden jede Bewegung auf dem Grundstück. An der Leine und auf eigenem Territorium neigt der Kromfohrländer schon mal zum Größenwahn. Hier solltest du von Anfang an steuernd eingreifen.

 

Meine Kromis sind zwar keine ausgeprägten Wachhunde, aber an unserem Grundstück kommt trotzdem keiner unbemerkt vorbei. Beide sind äußerst aufmerksam und registrieren jedes Geräusch und jede Bewegung.

 

Kromis neigen durchaus dazu, ihre Feststellungen mit intensivem Gebell bekanntzugeben. Möchtest man das nicht, sollte man frühzeitig gegensteuern. Anderenfalls können sich Kromis durchaus reinsteigern. Und hat sich das Kläffen erst mal ritualisiert, kann man es nur noch sehr schwer abtrainieren.

 

Kabou sagt eigentlich nur einmal kurz Bescheid, dass da jemand vor unserem Haus langgeht. Dafür bedanke ich mich dann freundlich bei ihm und er ist ruhig und zufrieden. Cataleya ist jedoch mitteilungsfreudiger. Sie quittiert alles, auch unsere Türklingel, mit aufgeregtem Gebell. Ich arbeite noch daran (2018), dass ihr einmaliges Anmelden ebenfalls ausreicht. Denn leider steckt sie Kabou mit ihrem längeren Gebell wieder an.

 

Auch das Haus und das Grundstück meiner Eltern gehört zum Reich meiner Kromis, weshalb auch dort alles angebellt wird, was "dort nicht hingehört". Leider gehören dazu auch die Nachbarn, wenn sie sich zwar auf ihrem eigenen Grundstück aufhalten, aber vom Garten meiner Eltern aus zu sehen sind... Wie gesagt: Wir arbeiten daran!

 

Keinesfalls sollte ein Kromi "Schutzfunktionen" übernehmen müssen. Mit seinem doch eher unsicheren Wesen wäre mit dieser Aufgabe komplett überfordert und wird früher oder später überreagieren. Das führt mit Sicherheit zu Problemen; auch in anderen Alltagssituationen.

 

Ebensowenig gehört ein Kromi in einen Zwinger! Er ist und bleibt ein Begleit- und Gesellschaftshund. Er will da leben, wo seine Familie ist. Anderenfalls wird er sehr unglücklich und frustriert. Auch Frustrationen führen früher oder später zu unerwünschtem, aggressiven Verhalten.