Palaneri-Aufzucht

in der 6. Lebenswoche

Die Spannung nimmt in der sensiblen Phase kein Ende! Wir unternehmen nun hin und wieder kleine Ausflüge. Dabei landen wir dann auch wieder mal beim Tierarzt; einfach mal um Leckerli und Streicheleinheiten abzuholen. So wird der Tierarztbesuch positiv verknüpft.

 

Einer unserer ersten Ausflüge wird uns an einem Sonntag zum Supermarkt führen. Da können die Lütten den großen Parkplatz erkunden. Das erste Mal, dass sie eine so große, freie Fläche sehen. Mal schauen, wer sich davon einschüchtern lässt und wem es völlig egal ist. Dann lernen sie auch noch die ratternden Einkaufswagen kennen. Die Dinger sind bestimmt sehr beeindruckend!

 

Vielleicht fahren wir auch mal zu einem Wald oder zu einer Wiese. Vielleicht, wenn es richtig warm ist, zu einem See. Gerne besuchen wir auch ein Altenheim, damit die Welpen Rollstühle, Rollatoren, Krücken,... und vor allem auch alte Menschen kennenlernen. Vielleicht sehen wir auf unseren Ausflügen auch schon Pferde, Kühe, Schafe, ..., die wir aus sicherer Entfernung bestaunen können?

 

Dabei geht es mir in erster Linie gar nicht um die Ausflüge an sich. Eigentlich geht es mir nur um das Autofahren, was wir damit "ganz nebenbei" üben und was dann ebenfalls positiv belegt ist, denn es endet ja immer mit tollen, aufregenden Erlebnissen und einem kleinen Picknick für Mensch und Hund. Somit sollte der Umzug in das neue Zuhause - zumindest was die Fahrt angeht - kein allzu großes Drama mehr werden.

 

Das Picknick für die Kromis hat den Hintergrund, dass sie lernen an allen Orten und unter allen Bedingungen zu Fressen. Damit wird außerdem der neue Ort direkt mal positiv verknüpft. Außerdem ist es ein Indikator für den Stresspegel: Haben Hunde zu viel Stress, nehmen sie nicht mal mehr ein supertolles Leckerli an.

 

Und was macht man, bevor man das Haus verlässt? Richtig: Man zieht sich an! Also nutzen wir die Chance und gewöhnen die Lütten schon mal an ihre Halsbänder. Da kleine Welpen - trotz Folgetrieb - manchmal schwieriger zu hüten sind, als ein Sack voll Flöhe, nehme ich bei diesen Ausflügen gern unsere Besucher in die Pflicht und lasse mich von ihnen bei den Ausflügen begleiten und unterstützen.

 

Auch zu Hause geht das Training weiter: Ich bereite die Lütten nun langsam auf die Trennung von ihrer Mama und ihren Geschwistern vor, in dem ich mir immer mal wieder einen der Kleinen schnappe und nur mit ihm kurz in einen Raum gehe, in den die anderen dann nicht mitkommen dürfen. Vielleicht unternehmen manche Besucher auch mal einen Mini-Spaziergang mit einzelnen Welpen.

 

Vermutlich treffen die kleinen Palaneris in dieser Woche auf unsere Hundetrainerin. Nein - nicht zum Training! Sie wird alle Welpen beobachten und vielleicht ein paar kleine Übungen/ Tests mit ihnen machen, anhand derer sie die Charaktere der Lütten einschätzen soll. So möchte ich überprüfen, ob ich das Wesen der Kleenen richtig eingeschätzt habe. Das ist mir besonders wichtig, damit jeder Palaneri zu dem Menschen kommt, der am besten zu ihm passt. Im besten Fall schafft die Trainerin es sogar mehrmals während der Aufzuchtzeit bei uns vorbei zu schauen.

 

Und ganz nebenbei bekommen die Palaneris bereits ihre dritte Wurmkur verpasst.


Du möchtest wissen, wann es Palaneri-Welpen gibt? Schau doch einfach bei meiner Wurfplanung nach.